In der 30. NPO-Blogparade diskutieren wir über Fluch und Segen des Social Web für Nonprofits.

Soziale Netzwerke sind klasse: Jede Nonprofit-Organisation kann dort Inhalte verbreiten und mit anderen ins Gespräch kommen. Doch in der Praxis hat das einen Haken. Immer mehr Botschaften buhlen auf immer mehr Kanälen um die begrenzte Gunst der User. Da konkurrieren dann Amnesty mit Audi, Caritas mit Coca Cola, Diakonie mit Daimler, Red Cross mit Red Bull und WWF mit WMF.
Die Betreiber der Social-Media-Plattformen entwickeln zwar immer neue Ideen, wie man dieses „digitale Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom” beseitigen kann, doch die kosten in der Regel viel Geld und sind so komplex, dass sich ein üppiger Markt für Online-Marketing entwickelt hat.
Unsere Blogparade sammelt und diskutiert Antworten und Anregungen zu diesen Fragen: Wie können sich Nonprofits mit ihren beschränkten Mitteln in diesem kommerzialisierten Kommunikationsdschungel behaupten? Wie können sie ihre Filterblasen platzen lassen und der Algorithmisierung der Inhalte entkommen? Und wie schaffen sie es, ihre relevanten Zielgruppen zu erreichen?